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Förderprogramm „Gemeinsam wirken in Zeiten von Corona.“

Durch die Corona-Pandemie waren und sind wir vor besondere Herausforderungen gestellt. Wie kann der Erhalt zivilgesellschaftlicher Strukturen dauerhaft gewährleistet werden? Wie soll dem Mitgliederschwund in Vereinen und Initiativen entgegengewirkt werden? Wie können Angebote wieder aufgebaut und Mitglieder zu Engagement und Ehrenamt motiviert werden? Helfen könnte digitale Technik. Doch stehen die notwendige Ausstattung und das Know How dafür bereit?

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt legt ihr erstes Förderprogramm auf, um gemeinnützige Organisationen, Engagement und Ehrenamt in der Corona-Pandemie zu unterstützen. Alle gemeinnützigen Organisationen, die über einen Freistellungsbescheid vom Finanzamt verfügen (z. B. gemeinnützige e.V.) sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts (z. B. Kommunen) können einen Antrag stellen.

Bewerbungen sind bis zum 1. November 2020 möglich.

Einzelprojekte können mit jeweils bis zu 100.000 Euro gefördert werden. Die beantragten Mittel müssen im Jahr 2020 ausgegeben werden. Mittelabrufe sind nur bis zum 15. Dezember möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/


Initiative Musik startet Hilfsprogramm und Spendenkampagne für Musiker*innen

Mit einem Hilfsprogramm unterstützt das deutsche Förder- und Exportbüro Musiker*innen in der aktuellen Ausnahmesituation, in der wichtige Konzerteinnahmen ausfallen. Das Programm wird durch die Einnahmen einer Spendenaktion ermöglicht.

Im Mittelpunkt stehen in Deutschland lebende professionelle Musiker*innen in finanzieller Notlage – aus den Bereichen Rock, Pop, Jazz, Hip-Hop, Metal, experimentelle und elektronische Musik.

In der ersten Phase des Hilfsprogramms geht es um die fehlenden Einnahmen aus Auftritten in der Zeit vom 13. März bis Ende Mai 2020. Die Musiker*innen müssen für diesen Zeitraum mindestens 5 ausgefallene Shows nachweisen. Die Höhe des Zuschusses aus dem Hilfsprogramm soll 1.000 Euro pro Musiker*in betragen.

Das Antragsverfahren für das Hilfsprogramm, weitere Informationen sowie die Spendenkampagne finden Sie unter: https://www.initiative-musik.de/pressemitteilungen/pm2020/initiative-musik-startet-hilfsprogramm-und-spendenkampagne-fuer-musikerinnen/


#KunstNothilfe

Kulturschaffende leiden ganz besonders unter der Ausnahmesituation durch den Corona-Virus. Viele haben kein ausreichendes Einkommen mehr. Dies wird immer mehr Menschen bewusst. Sie wollen unterstützen – schnell und unbürokratisch.

Gerade jetzt wird spürbar, wie wichtig Kunst und Kultur für unsere Gesellschaft ist. Diese Wertschätzung muss jetzt auch bei den Künstlerinnen und Künstlern ankommen.

Hier erfahren Sie mehr über die KunstNothilfe.


Corona-Hilfe für freischaffende Sänger*innen und Beschäftigte des Musiktheaters

Hier können Sängerinnen und Sänger, Regisseure, Regieassistenten und überhaupt für all jene freien Künstler, die ausschließlich für einzelne Projekte oder Aufführungen engagiert und bezahlt werden Hilfe beantragen. Aber Sie können hier auch für die unverschuldet in Not geratenen Freischaffenden im Opernbereich spenden.

Infos erhalten Sie unter: https://www.saengerhilfe.de/.


Hilfetopf für freie Mitarbeiter*innen deutscher Bühnen

Insgesamt 50.000 EURO hat die Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger in einem Hilfetopf für alle freien Mitarbeiter*innen an deutschen Bühnen bereitgestellt. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit dem „Helene Achterberg-Hewelcke-Hilfsfonds“.  Dadurch kann eine 500,- EURO Sofort-Ausfall-Ausgleichszahlung pro Person gewährleistet werden.

Bei Fragen und für die Beantragung wenden Sie sich bitte per E-Mail an: gdba@buehnengenossenschaft.de

Alle relevanten Informationen finden Sie unter: https://www.buehnengenossenschaft.de/pressemitteilung-corona-genossenschaft-deutscher-buehnen-angehoeriger-leistet-sofortnothilfe


Notfallunterstützung der Deutschen Orchester Stiftung

Die Deutsche Orchester Stiftung hat einen Nothilfefonds eingerichtet, der freiberufliche Musiker*innen im Klassikbereich, die Mitglied der KSK sind, unterstützt.

Ausführliche Informationen sowie das Antragsformular gibt es unter folgendem Link: https://orchesterstiftung.de/nothilfefonds/


Beihilfen für in Not geratene Autoren und Verleger

Gemäß seiner Richtlinien sind Anträge an den Sozialfonds der VG WORT möglich. Es werden Beihilfen für in Not geratene Wortautoren und Verleger gewährt. Für den Antrag sind detaillierte Angaben zu Einkünften und Vermögenslage notwendig.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.vgwort.de/die-vg-wort/sozialeinrichtungen/sozialfonds.html

sowie die Richtlinien des Sozialfonds unter: https://www.vgwort.de/publikationen-dokumente/merkblaetter.html


Hilfe für Mitglieder der GEMA

Vorstand und Aufsichtsrat der GEMA haben gestern ein bis zu 40 Mio. EURO starkes Nothilfe-Programm für die Mitglieder der GEMA beschlossen. Für Kunden greifen bei Ausfällen aufgrund der Corona-Pandemie flexible Kulanzregelungen.

Der „Schutzschirm LIVE“ richtet sich vorrangig an Komponisten und Textdichter, die zugleich als Performer auftreten und aufgrund flächendeckender Veranstaltungs-absagen in finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Der „Corona-Hilfsfonds“ stellt finanzielle Übergangshilfen für individuelle Härtefälle im Rahmen der sozialen und kulturellen Förderung bereit.

Detaillierte Informationen zum Nothilfe-Programm (Berechtigte, Antragstellung, Auszahlung, etc.) wird die GEMA im Laufe der kommenden Woche auf www.gema.de veröffentlichen.


Soforthilfe der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL)

Die GVL zahlt als Notmaßnahme für ihre freiberuflichen berechtigten ausübenden Künstler 250,- EURO für die Ausfälle von Konzerten und Produktionen, damit diese zumindest einen finanziellen Spielraum für das Nötigste haben. Weitere Maßnahmen sind in Planung.

Alle Informationen unter: https://www.gvl.de/gvl/aktuelles/gvl-plant-weitere-hilfsangebot


#takecare des Fonds darstellende Künste

In einem ersten Zeitfenster bis zum 5. April 2020 können frei produzierende Künstler*innen, die in den vergangenen 10 Jahren künstlerische Beteiligte einer durch den Fonds geförderten Produktion waren, unter vereinfachten Bedingungen einen Antrag auf #takecare-Vorhaben einreichen.

Der Fonds Darstellende Künste hat seine reguläre Initialförderung hierfür umstrukturiert, um mit insgesamt einer viertel Million Euro eine Ausschreibung für #takecare-Vorhaben in dem angepassten Programm zu ermöglichen. Der Geschäftsführer Holger Bergmann weist darauf hin: „Die #takecare-Vorhaben überbrücken nicht nur Ausfälle von Einkünften, aufgrund der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, von denen Künstler*innen durch Verschiebung oder Absage laufender Vorhaben betroffen sind: Sie bieten vor allem die Möglichkeit, weiterhin künstlerisch aktiv zu bleiben und Recherchen sowie die Entwicklung von Konzepten voranzutreiben.“

Mehr Informationen zum Programm: https://www.fonds-daku.de/takecare/